Missionsprojekt 2012

Quelle: mission 21

Zum Leben verhelfen - Ausbildung von Hebammen

 

 

 

Mit der Staatsgründung der Republik Südsudan am 9. Juli 2011 atmeten viele Menschen im Südsudan auf. Die Herausforderungen, denen sich der junge Staat stellen muss, sind jedoch immens. Vor allem im Bildungs- und Ausbildungsbereich besteht großer Handlungsbedarf.

 

Der Sudan gehört zu den Ländern mit der höchsten Säuglings- und Müttersterblichkeit weitweit. Gründe dafür sind unter anderem unzureichende medizinische Einrichtungen und ein Mangel an ausgebildeten Hebammen. Um in diesen zentralen Bereichen Hilfe zu schaffen, gründete die Presbyterian Relief and Development Agency" (PRDA), die Nothilfe¬und Entwicklungsagentur der sudanesischen Partnerkirche von mission 21/Basler Mission eine Hebammenschule in Leer - an der Grenze zwischen dem Nord- und Südsudan.

Die Ausbildung dauert zwei Jahre und drei Monate. Die meisten jungen Frauen müssen vor der eigentlichen Hebammenausbildung schulische Grundkenntnisse erwerben. Durch den Bürgerkrieg war eine reguläre Schulausbildung nicht möglich. Die jungen Frauen kommen aus verschiedenen Regionen - alle haben sie den Wunsch, als Hebamme werdenden Müttern und ihren Kindern zur Seite zu stehen. Die jährlichen Ausbildungskosten für eine Hebamme belaufen sich auf rund 4.000 Euro. Zurzeit stehen der Schule nur ungefähr die Hälfte, also 2.000 Euro zur Verfügung, sodass Abstriche bei der Ausbildung unvermeidbar erscheinen. Der Schlafraum für die Schülerinnen wurde als Provisorium erbaut und muss erneuert werden. Für 20 Schülerinnen gibt es nur eine Dusche. Die sanitären Anlagen sollen erweitert werden. Doch dazu fehlen im Augenblick die Mittel.Der Einsatz von mission 21/Basler Mission für notleidende Menschen geht jedoch noch weiter. Ein Landwirtschaftsprojekt trägt dazu bei, die Ernährung der lokalen Bevölkerung wesentlich zu verbessern. Die Menschen im Südsudan sind auf unsere Hilfe angewiesen. Wirken Sie im Gebet und durch Ihren finanziellen Beitrag mit, dass mission 21/Basler Mission diese Arbeit weiter unterstützen kann.

 

An mehreren Sonntagen im Jahr 2012 ist das Opfer in unseren Gottesdiensten in Pliezhausen und Dörnach für dieses Missionsprojekt bestimmt. Wir bitten Sie um Ihre Mithilfe und um Ihre Fürbitte.

 

Weitere Informationen über das Projekt: Download [pdf, 652 kB]