Gemeinde Darkhan / Mongolei

Das Opfer am Familiengottesdienst an Ostern wird die Arbeit unserer mongolischen Freunde Solongo und Daagie in Darkhan im Norden der Mongolei, unterstützen. 

Sie bauen in einem der ärmsten Viertel ihrer Heimatstadt ein Hoffnungszentrum für Familien auf. Gemeinsam mit einigen arbeitslosen Vätern hat Daagie ein Gewächshaus errichtet und ihnen eigenes Einkommen durch den Verkauf der Ernte ermöglicht. Gleichzeitig entstand über den letzten Sommer ein einfaches, aber liebevoll gestaltetes Haus, in dem Kinder betreut und junge Leute auf ein Berufsleben vorbereitet werden sollen. Diese liebevolle Zuwendung zu den Menschen im Jurtenviertel, die ohne Hoffnung und Perspektive leben und in deren Alltag Krankheit, Sucht und Gewalt ständige Begleiter sind, wird im Moment durch die harten Lockdown Bedingungen in der Mongolei besonders heraus gefordert. Die Schulen sind geschlossen, den Kindern fehlen die geheizten Klassenzimmer, die Schulspeisung und auch ein Schutzraum vor den oft desolaten Familiensituationen.

Hier sind Solongo und Daagie unermütlich unterwegs, um die schlimmste Not zu lindern, den Eltern Mut zu machen und ihnen zu zeigen, dass sie gesehen werden. Dass im fernen Deutschland Menschen an sie denken, bedeutet diesen Familien, die gewohnt sind, ignoriert und als wertlos abgestempelt zu werden, unglaublich viel. Danke für jeden Euro, mit dem sie Daagies und Solongos Einsatz unterstützen.

Ein Freundeskreis in Pliezhausen hält Kontakt zur Familie und ermöglicht mit regelmäßigen Beiträgen die Freistellung von Daagie für diese Aufgabe. Kontakt: Almut Venus(Tel. 70010),  Annebärbel Schmidt(Tel. 887107)   zurück -"Online Spende"