Die Agathenkirche

Agathenkirche

Über die Baugeschichte

Die an der Hauptstraße liegende kleine Dorfkirche wurde im Jahr 1791 erbaut. Alte Zeugnisse belegen, dass an gleicher Stelle eine alte Kapelle stand, die im 15. Jahrhundert zerstört, danach aber wohl wieder aufgebaut wurde. Als Kirchenheilige ist erstmals im Jahr 1559 die heilige Agathe genannt. Der Bau der Kirche im Jahr 1791 erfolgte unter Benutzung von Teilen der alten Kapelle.
1959 wurde die Kirche innen und außen renoviert. Die letzte Gesamtrenovierung erfolgte im Jahr 1990, bei der das Fundament unterfangen und der Glockenstuhl gedreht wurde.

 

Außen:
Die Kirche steht an der Nordwestecke eines alten ummauerten Friedhofs. Darauf weist die heute noch stehende alte Friedhofsmauer hin. An der Ostseite schließt sich das Gemeindehaus an.
An der Südseite der Kirche fällt das Spitzbogenportal auf, das in Teilen von der früheren Kapelle übernommen wurde (vgl. die Jahreszahl 1791 über dem Portal). Über der Tür ist eine im Jahr 1959 von Wilhelm Pfeiffer (Tübingen) gestaltete Darstellung der Auferstehung Christi zu sehen. Auf dem nach Osten hin abgewalmten Satteldach befindet sich ein Dachreiter-Türmchen aus verputztem Fachwerk mit Zeltdach.

Innen:
Das Innere der Kirche ist auffallend schlicht gehalten. Es handelt sich um einen kleinen Kirchensaal ohne Chor mit Flachdecke und Westempore. Altar, Kanzel und Taufstein sind aus Tuffstein gefertigt und wurden bei der Renovierung 1959 eingebaut.
Das bunte Glasfenster über dem Altar zeigt eine gebündelte Darstellung der biblischen Heilsgeschichte.
Die Orgel, gebaut von der Firma Weigle, stammt aus dem Jahr 1968.